| ARTIKEL VOM 19/04/2002 |
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Indischer Ozean
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Ratsiraka
und Ravalomanana haben gestern in Dakar einen Vertrag in fünf Punkten
unterzeichnet, um die Krise zu beenden
Das Abkommen, dessen Text durch Amara
Essy gelesen worden ist, berücksichtigt Generalsekretär der Organisation
der afrikanischen Einheit (OUA), gestern in Dakar das Urteil des
Verwaltungszimmers des malegassischen Obersten Gerichtshofes, der diese
Woche die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 16. Dezember annulliert
hat am Anfang der Krise und eine neue widersprüchliche Abrechnung der
Stimmen impliziert. Der alte hohe Hof verfassungsmäßig wird jener, der
durch Ratsiraka einige Tage vor dem Beginn des Präsidentschaftslands im
Dezember ersetzt wurde, mit dieser Operation der Gegenüberstellung der
Ergebnisse beauftragt.
Die Teile vereinbaren, daß, angenommen kein Kandidat die erforderliche Mehrheit erhalten haben wird, um am ersten Wahlgang gewählt zu werden, eine Volksvolksabstimmung, die sich auf die Wahl zwischen den zwei Kandidaten bezieht, innerhalb von höchstens sechs Monaten organisiert wird. Unter diesen Bedingungen wird eine Regierung nationaler Übergangsversöhnung ins Leben gerufen. EIN BERUHIGTES KLIMA Dieses Regierungsteam wird Premierminister gelenkt, der einvernehmlich zwischen Ravalomanana und Ratsiraka ernannt wurde. Auf den fünf Souveränitätsministerien wird Ravalomanana zwei Persönlichkeiten innerhalb vorschlagen, und an den Finanzen und allen anderen Mitgliedern der Regierung einvernehmlich zum Preis der Hälfte durch Herrn Ratsiraka bezeichnet werden und die andere Hälfte durch Herrn Ravalomanana. Daran zu erinnern, daß, wenn einer der Kandidaten mehr als 50% der Stimmen erhält, es sogar eine Volksabstimmung weder der Regierung nationalen reconciliation, weder höheren Rates des Übergangs, noch neuen unabhängigen éléctorale Ausschusses geben wird, wie im Text vorgesehen ist. Artikel 2 werden,.3 und 4 vom Abkommen von Dakar dann null und nichtig bleiben. Die Begriffe dieses "Waffenstillstandes" werden durch Artikel 5 des Abkommens von Dakar diktiert, das festlegt: "Didier Ratsiraka und Marc Ravalomanana verpflichten sich bei der Unterschrift des vorliegenden Abkommens, die Freizügigkeit der Güter und der Personen, den unmittelbaren Erlaß aller Bedrohungen und Gewalten auf den Personen und den Gütern, dem Sprengen der Brücken sowie der Beseitigung aller Staudämme auf dem ganzen Umfang des Staatsgebietes respektieren zu lassen". DIE WAFFEN HABEN SICH SEIT GESTERN GETÖTET Vor Ort neigt die Lage dazu, sich zu beruhigen. Es ist der Fall an Fianarantsoa, der den traurigen Rekord der Anzahl der Toten in dieser Krise besitzt: wenigstens etwa zwanzig, unter denen der kanadische Bruder Roger Morin, der fünf von Gendarmen gezogene Bälle im Rücken, die Gouverneur Emilson, die Schüler in Hinterhalt gesendete an das Schlachthaus "von ihren Chefs und genommene Unteroffiziere" schützen die zwei von Soldaten getöteten Frauen pro- pro-Ratsiraka, der Oberst und der General pro- pro-Ratsiraka darunter erhalten hat, die Truppen infolge einer Unstimmigkeit entretuées. Ein französischer Staatsangehöriger, der Fianarantsoa wohnt, zeugt von der offensichtlichen Ruhe, die heute in der Hauptstadt des Betsileo-Landes (unten zu lesen) herrscht. In den anderen Ortschaften scheint das Klima eher beruhigt. Das Leben hat seinen normalen Kurs an Mahajanga wieder aufgenommen, wo Soldaten pro- pro-Ratsiraka auf Demonstranten gezogen haben pro- pro-Ravalomanana, die einen Tod und eine Quarantäne der Verletzten machen, letzter Montag. Am Dienstag, den 16. April an Antsirabe hat die Bevölkerung Häuser und Fahrzeuge angezündet, die Angehörigen von Ratsiraka nach dem Sprengen einer Brücke an Ambohimandroso gehören. Gestern, die Ruhe ist zurückgekommen. Nichts gestern im Norden mitzuteilen, wo die Jagd auf die Partisanen von Ravalomanana durch "Kriegschefs von Ratsiraka" organisiert worden ist (siehe unsere Ausgabe vom 12. April). An Tamatave machen sich die Milizen pro- pro-Ratsiraka seit dem Tod von drei von ihres im Dorf von Morarano diskret, wo sie in Hinterhalt von der Bevölkerung genommen worden sind, vor einem Monat. Außerdem hat der Süden der Insel nicht bis heute von ernsten Sonderkonfrontationen das Befestigen gekannt, das zwei Tote auf dem Niveau der Stahlbrücke von Bevilany machte, wo ein Behälter von den Partisanen von Ratsiraka geschweißt worden ist. Seit dem 29. März sind wenigstens vier Brücken völlig oder zum Teil zerstört worden: Fatihita an Süden (mit Dynamit gesprengt, aber durch eine praktikable Behelfsbrücke ersetzt) Tsaramandroso an Eingänge von Städte von Majunga (es ist eine Stahlbrücke, die auseinandernommenge worden ist) Mangoro, das Antananarivo mit dem Osten (der dem Sprengen standgehalten hat) und Ambohimandroso verbindet, (zerstört den Tag, wo Ratsiraka sich nach unausführbarem Dakar und abgeflogen ist). Nicht eine Konfrontation auch nicht an Brickaville, wo untergeordnete Soldaten und einige Zivilfreiwillige planen, den von Soldaten gehaltenen Staudamm aufzuheben pro- pro-Ratsiraka. Kurz, seit die zwei Männer in Dakar waren, haben sich die Waffen im ganzen Umfang des malegassischen Territoriums nach Wochen Verwirrung getötet. EIN EHRENWERTER AUSGANG AN DER KRISE Bleibt zu wissen, wie die extrêmistes der zwei Lager nach dem Waffenstillstandsvertrag "" reagieren werden, der in Dakar unterzeichnet wurde. Seitens des Admirals was davon wird er sein von den zélateurs als zum Beispiel der Gouverneur wie Lahady Samuel an Tamatave? Wird er befehlen die unmittelbare Beseitigung des folgenden Staudammes von Brickaville die Bestimmungen, die in Artikel 5 des Abkommens vorgesehen sind? Werden die Militärchefs, die Ratsiraka treu sind, die willkürlichen Verhaftungen und andere Einschüchterungshandlungen aufhören? Werden die Milizen davon mit den Terrorismushandlungen als die Zerstörung der Brücken beenden? Genausoviel Fragen, die offen bleiben. Jedenfalls bewegen sich seine Partisanen nur auf Kammer des Admirals, der immer die Gesamtkontrolle seiner Elemente beibehielt. Fragen stellen sich ebenfalls im Lager von Ravalomanana. Extrêmistesflügel haben sich zurückhaltend gezeigt, was die Teilnahme von Ravalomanana an dieser Zusammenkunft in Dakar betrifft. Für sie Ratsiraka, das zur Reihe der Terrorist übergegangen ist (indem man läßt von den Brücken springen, indem man tötet, civils) ist weder ein gültiger Ansprechpartner noch eine des Respektes würdige Persönlichkeit, noch weniger ein Präsident der Republik, wie er im ersten Satz des Abkommens von Dakar erwähnt wird. Ravalomanana, quant à lui, a parlé d’une “sortie honorable” à la crise. LE TEXTE DE L'ACCORD DE DAKAR Voici le texte intégral de l’accord, signé hier à Dakar, entre Marc Ravalomanana et Didier Ratsiraka pour résoudre la crise à Madagascar. Didier Ratsiraka, président de la République, candidat à la présidence de la République de Madagascar, d’une part, Marc Ravalomanana, candidat à la présidence de la République de Madagascar d’autre part, Sous les auspices de l’Organisation de l’unité africaine (OUA) représentée par son secrétaire général, M. Amara Essy, et de l’ONU, représentée par M. Ibrahima Fall, représentant personnel du secrétaire général, tous assistés des chefs d’Etat facilitateurs soussignés, Sont convenus d’arrêter ce qui suit : Vu l’arrêt n° 4 du 16 avril 2002 de la Chambre administrative de la Cour suprême dont l’application implique un nouveau décompte contradictoire des voix. Article 1. Les parties conviennent que dans l’hypothèse où aucun candidat n’a obtenu la majorité requise pour être élu au premier tour de scrutin, un référendum populaire portant sur le choix entre les deux candidats sera organisé avec l’assistance des Nations unies, de l’OUA, de l’Union européenne et de la communauté internationale dans un délai de six mois maximum. Article 2. Dans ces conditions, un gouvernement de réconciliation nationale de transition sera mis en place selon les principes suivants : — Le Premier ministre sera désigné d’un commun accord entre M. Didier Ratsiraka et M. Marc Ravalomanana — sur les cinq ministères de souveraineté, M. Ravalomanana proposera deux personnalités à l’Intérieur et aux Finances, — tous les autres membres du gouvernement seront désignés d’un commun accord, à raison de la moitié par M. Didier Ratsiraka et l’autre moitié par M. Marc Ravalomanana. Article 3. Les deux parties conviennent, dès la proclamation des résultats, de mettre en place un Conseil supérieur de la transition, dont la mission est de veiller au bon déroulement de la transition. M. Marc Ravalomanana est désigné en qualité de président de cette institution, avec rang protocolaire de deuxième personnalité de l’Etat. Article 4. A la place de l’actuel Comité national électoral (CNE), il est créé une Commission électorale indépendante chargée de la préparation et de l’organisation de la consultation populaire. Article 5. MM. Didier Ratsiraka et Marc Ravalomanana s’engagent, dès la signature du présent accord, à faire respecter la liberté de circulation des biens et des personnes, l’arrêt immédiat de toutes les menaces et violences sur les personnes et les biens, le dynamitage des ponts, ainsi que la levée de tous les barrages sur toute l’étendue du territoire national». Fait à Dakar, le 18 avril 2002 Suivent les signatures de : M. Didier Ratsiraka M. Marc Ravalomanana M. Amara Essy, secrétaire général de l’OUA M. Ibrahima Fall, représentant personnel du secrétaire général Abdoulaye Wade, président de la République du Sénégal, au nom du groupe des chefs d’Etat facilitateurs : Mathieu Kérékou (Bénin), Laurent Gbagbo (Côte d’Ivoire), Joaquim Alberto Chissano (Mozambique) ____________________ LES ÉVÉNEMENTS DEPUIS LE 16 DÉCEMBRE • DECEMBRE 2001 — 16 : Premier tour de la présidentielle dans le calme. Ratsiraka a déclaré que s’il n’est pas élu, le pays tombera dans le chaos pendant au moins trois ans. — 26 : le Conseil des églises chrétiennes s’inquiète de la manipulation des résultats provisoires. • JANVIER 2002 — 8 : 200 000 partisans de M. Ravalomanana se rassemblent à Antananarivo. Des manifestations géantes quasi-quotidiennes auront lieu durant deux mois sur la Place du 13 mai. — 25 : La Haute Cour constitutionnelle (HCC) proclame Ravalomanana en tête avec 46,21% des voix, contre 40,89% à M. Ratsiraka, et convoque un second tour, qui sera finalement fixé au 28 avril. M. Ravalomanana, en possession des procès-verbaux qui prouvent sa victoire dès le premier tour avec 52,15% des suffrages, le rejette. — 28 : début d’une grève générale de deux mois. • FEVRIER — 4 : Ravalomanana réaffirme qu’il n’acceptera un second tour qu’après la comparaison des résultats officiels avec ceux enregistrés par ses délégués. — 13 : Rencontre entre MM. Ratsiraka et Ravalomanana, grâce à une médiation de l’Organisation de l’unité africaine (OUA). — 20 : Ravalomanana annonce qu’il va prendre le pouvoir le 22 février — 21 : Les trois candidats malheureux interviennent sur le 13 Mai et demande à Ravalomanana de reculer la date de l’investiture. Zafy Albert, daniel Rajakoba et Patrick Rajaonary et Ravalomanana se font huer par la foule qui le pousse à procéder à l’investiture. — 22 : Ravalomanana a été investi président après l’annonce, par un collège de magistrats de sa victoire au premier tour avec 52,15% des voix, contre 35,67% à M. Ratsiraka. — 25 : Deux manifestants pro-Ravalomanana sont tués à 350 km à l’est de la capitale. — 26 : Ravalomanana nomme son Premier ministre Jacques Sylla. • MARS — 4 : Début de l’installation des ministres du gouvernement de Ravalomanana. — 5 : Les gouverneurs de cinq des six provinces autonomes, fidèles au président Ratsiraka, décident de regrouper leurs provinces en désignant Toamasina (360 km à l’est d’Antananarivo) comme leur capitale. — 7 : Près de 200 officiers font allégeance à M. Ravalomanana. — 14 : Le gouvernement de Ravalomanana annonce le remplacement des principaux chefs de l’armée. Le général Ranjeva, ministre de Ratsiraka démissionne. — 15 : La population amène Jacques Sylla dans l’immeuble de ses bureaux, sans pouvoir l’y installer. Affrontements avec les militaires faisant un mort. — 16 : Ratsiraka rejette les suggestions du groupe de contact de l’OUA sur la formation d’un gouvernement national pour organiser une nouvelle consultation électorale. — 17 : Suspension de la grève générale à l’initiative de Ravalomanana — 19 : Un «collectif de députés» ralliés à M. Ravalomanana nomme Auguste Paraina président par intérim de l’Assemblée nationale. — 21 : Le gouvernement de Ravalomanana nomme les présidents de délégation spéciale pour remplacer les gouverneurs provinciaux fidèles à Ratsiraka. — 27 : Le gouverneur militaire d’Antananarivo, le général Léon-Claude Raveloarison, annonce sa démission, un mois après avoir été nommé par Ratsiraka. — 28 : Les diplomates représentant la quasi-totalité des bailleurs de fonds internationaux s’associent à une déclaration de l’Union européenne réclamant la levée des barrages dressés par les partisans de M. Ratsiraka. • AVRIL — 5 : Ravalomanana accuse le camp Ratsiraka d’avoir déclaré la guerre et appelle population et forces de l’ordre à faire lever, de force si nécessaire, les barrages qui coupent les voies d’accès à la capitale. — 9 : Décès d’un partisan de Ratsiraka des suites de blessures après son arrestation par des policiers et gardes du corps du camp de M. Ravalomanana. Il s’agit du premier mort avéré dans le camp Ratsiraka. — 10 : La Cour suprême annule la nomination de six des neuf membres de la HCC, qui avait proclamé les résultats électoraux. — 12-13 : Premiers affrontements meurtriers entre militaires depuis 1960. Au moins 6 morts à Fianarantsoa (centre). — 15 : Cinq morts lors d’affrontements à Fianarantsoa et à Antsirabe (centre) où un officier qui tentait de résister aux partisans de M. Ravalomanana a été lynché par la foule. — 16 : Début d’une médiation africaine, sous l’égide de l’OUA à Dakar où MM. Ravalomanana et Ratsiraka sont arrivés, à l’invitation du président sénégalais Abdoulaye Wade. La Cour suprême annule les résultats officiels du premier tour de la présidentielle, confiant de facto le soin d’effectuer un nouveau décompte des suffrages à l’ancienne HCC. — 17 : Première rencontre entre MM. Ratsiraka et Ravalomanana depuis le 13 février. — 18 : Accord entre MM. Ratsiraka et Ravalomanana prévoyant un nouveau décompte des résultats du scrutin du 16 décembre. Un référendum sera organisé dans un délai de six mois au maximum si aucun des deux candidats n’a obtenu la majorité à l’issue du nouveau décompte des voix. Pana Reeve
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